Gestern

                                                                            letzte Änderung: 17.02.2012

Gestern:

Bereits vor mehr als 160 Jahren begannen die Menschen hier Braunkohle abzubauen.

Seit ca. 1920 wurde die Kohle aus einem Tagebau gefördert.
Bis zur Stilllegung dieses Tagebaues im Jahre 1997 wurde ein Loch von ca. 1.000 ha geschaffen, die dabei angefallenen Erdmassen auf nochmals 2.000 bis 3.000 ha verkippt.
Früher gab es hier Arbeit für bis zu 1.200 Menschen...

 

Heute:

Mit dem Ende der Kohleförderung begann
das “Große Sanieren”.
Ca. 70 Millionen m³ Erdmassen mussten sachgerecht verfüllt werden, um dem zukünftigem See den richtigen Halt an allen Ufern zu geben.
Mehrere Kilometer Sandstrand werden eingerichtet, ein Jachthafen gebaut und auch für den Naturschutz ist mächtig viel zu tun.

Es entsteht ein 16 km Rundweg zum Wandern und Radeln...

 

Morgen:

Seit 1. November 2002 wird nun geflutet. Es entsteht der grösste See in der Oberlausitz mit ca. 960 ha und einer Tiefe von bis zu 72 Metern.
Wenn Segelboote über das Wasser brausen werden, ist bei günstigem Wetter das Isergebirge zu sehen, mit seinen etwa 800 Meter hohen Gipfeln.

In nur 2 Stunden Fahrzeit sind die Urlauber am Fuße der "Schneekoppe" (1.600 m), dem berühmtesten Berg Schlesiens...