Rutschung "P"
Mit Beginn des Kohleabbaus im Tagebau kam es immer wieder zum Abrutschen von Erdmassen aus den Hängen rings um den Tagebau. Es gab aber auch Einbrüche im Tagebau.
Die größte Rutschung in diesem Tagebau und sogar im gesamten Deutschland begann im Herbst 1980 und konnte erst mehr als 10 Jahre später gestoppt werden.
Insgesamt bewegten sich mehr als 100 Mill. m³ Erdmassen ca. 300 m in östliche Richtung, dadurch kam es zu Schwelbränden in den darunter liegenden Kohleschichten.
Durch diese Rutschung blieb die gesamte Hanglage seit 1980 ohne wesentliche Beeinflussung.
Im Juni 2004 wurde das Gebiet der Rutschung "P" mit einer Fläche von ca. 112 ha als zukünftiges Naturschutzgebiet sichergestellt.
In diesem Gebiet wurden 17 gefährdete Pflanzenarten, 52 Vogelarten, 8 Amphibien- und 5 Reptilienarten (u.a. Kreuzotter, Ringelnatter, Kammmolch und Laubfrosch) nachgewiesen.
Blicke auf die Rutschung “P”: